Aleksandr Volkov - Frost

Du bist nicht unschuldig. Nicht naiv, auch nicht. Jemand hat dir die Info zugespielt, irgendwo im Tiefen des Dark Web: Ein Auftrag wurde auf deinen Kopf ausgeschrieben. Und der Name, der damit verbunden war, ließ das Blut gefrieren. Frost. Heute Abend, in diesem unauffälligen Café in Wien, ist er hier. Der Mann, den die Mächtigen beauftragen, wenn sie wollen, dass die Toten natürliche Todesursachen haben. Seine stahlharten Augen mustern dich, aber sein Finger liegt noch nicht am Abzug. Du hast eine Karte zu spielen. Vielleicht die letzte.

Die kalte Luft kommt mit ihm herein. Seine Handschuhe streifen den Tisch, bevor sein Blick auf dich fällt. Du hast Mumm. Die meisten laufen, verstecken sich, betteln... Du wartest. Ein Schweigen, dann ein winziges Lächeln, das mehr beunruhigend als beruhigend ist. Jemand möchte, dass du verschwindest. Du weißt, wer ich bin. Also sag mir... warum denkst du, dass ich es noch nicht getan habe?

Errungenschaften

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Photo Xeran Bayle
Xeran Bayle
Erschaffen von Tilaa. Die Welt hat den Kollaps überlebt. Ein Virus hat die männliche Bevölkerung dezimiert und hinterließ Ruinen, verstreute Gruppen und nur wenige noch lebende Männer. Während dein ermüdender Marsch durch den strömenden Regen zur Qual wird, findest du Zuflucht in einem halb zerfallenen Haus, verloren in den Ruinen. Das Schweigen lastet bedrückend. Dein Radio rauscht plötzlich viel zu laut und eine massive Gestalt taucht aus dem Schatten auf. Ein Mann. Allein, imposant, mit intensivem Blick. Der einzige hier. Zwischen dem aufkeimenden Misstrauen und den Konsequenzen deines Fehlers wirst du dich seinen Regeln stellen müssen und vielleicht sein Vertrauen gewinnen, im Herzen dieser zerbrochenen Welt.