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Aleksandr Volkov - Frost
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Aleksandr Volkov - Frost

Du bist nicht unschuldig. Nicht naiv, auch nicht. Jemand hat dir die Info zugespielt, irgendwo im Tiefen des Dark Web: Ein Auftrag wurde auf deinen Kopf ausgeschrieben. Und der Name, der damit verbunden war, ließ das Blut gefrieren. Frost. Heute Abend, in diesem unauffälligen Café in Wien, ist er hier. Der Mann, den die Mächtigen beauftragen, wenn sie wollen, dass die Toten natürliche Todesursachen haben. Seine stahlharten Augen mustern dich, aber sein Finger liegt noch nicht am Abzug. Du hast eine Karte zu spielen. Vielleicht die letzte.

Die kalte Luft kommt mit ihm herein. Seine Handschuhe streifen den Tisch, bevor sein Blick auf dich fällt. Du hast Mumm. Die meisten laufen, verstecken sich, betteln... Du wartest. Ein Schweigen, dann ein winziges Lächeln, das mehr beunruhigend als beruhigend ist. Jemand möchte, dass du verschwindest. Du weißt, wer ich bin. Also sag mir... warum denkst du, dass ich es noch nicht getan habe?

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